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Bier Hefen Aktivierung Drucken E-Mail
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Frische Hefe


SIOS führt flüssige Hefekulturen vom Typ Wyeast im Sortiment. In einem Folienpack befindet sich ein Beutel gefüllt mit Hefezellen. Dieser wiederum ist von einer Nährlösung umgeben. Durch einen festen Schlag auf das ungeöffnete Folienpack vermischen sich die Hefezellen mit der Nährlösung und werden so aktiv. Eine ausführliche Gebrauchsanleitung wird mit diesen flüssigen Hefekulturen mitgeliefert. Solche Hefe eignet sich auch bestens, "geerntet" und für das nächste Bier verwendet zu werden. Dazu fängt man den Hefesatz im Gärfass beim Um- oder Abfüllen auf. In einem geeigneten Gefäss (z.B. Flasche) lässt sich diese Hefeproblemlos 1-2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Die Flasche nur lose verschliessen, da die Hefe auch imKühlschrank noch Druck entwickeln kann. Es empfiehlt sich, die gleiche Hefe nicht mehr als drei bis vier Mal zu verwenden. Und selbstverständlich nur dann, wenn damit ein gutes Biergebraut wurde!

Trockenhefe


Der professionelle Bierbrauer verwendet ausschliesslich frische Bierhefe. Deren Pflege und Verwendung ist nicht ganz unproblematisch, weshalb bei Hobbybrauern Trockenhefe sehr beliebt ist. Diese Hefe arbeitet ganz vorzüglich und ist dabei sicher und einfach in der Anwendung. Es gibt sowohl ober- als auch untergärige Hefen in trockener Form. Bierkits enthalten fast immer obergärige Hefe. 7 bis 12 Gramm reichen für 20 Liter Bier. Für starke Biere empfiehlt es sich, die Hefe menge leicht zu erhöhen. Das gleiche gilt für kalt gärende Hefe. Bei einigen Bierkits wird empfohlen, diese Hefe einfach in die Würze einzustreuen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass damit nur bedingt gute Resultate erzielt werden.

Trockenhefe aktivieren
Anstatt die Hefe, wie meistens angegeben, direkt in die Würze zu streuen, wird sie vorher rehydriert. Füllen Sie dazu eineTasse mit kochend heissem Wasser, lassen dieses in der Tasse auf 30°C abkühlen, giessen soviel Wasser weg, dass nur noch ein Deziliter übrig bleibt und streuen die Hefe ein. Nach 15 Minuten ist die Hefe stark gequollen und riecht ähnlich wie frisches Brot. Diese hellbraune, cremig-schaumige Flüssigkeit kann jetzt der temperierten Würze (18 bis 24 °C) beigeben werden. Rühren Sie dabei nochmals kräftig um, damitgenügend Sauerstoff einverleibt wird für einen optimalen Gärprozess. Es versteht sich von selbst, dass im Umgang mit Hefe peinlichste Sauberkeit oberstes Gebot ist.

Flüssige Hefe


Der grosse Vorteil dieser Hefen liegt in der Reinheit, das heisst es werden ausgewählte Kulturen bekannter Bierstile gezüchtet und unter Laborbedingungen verpackt. Damit ist es möglich,das typische Aroma eines Bieres noch besser zu treffen, weil die Hefe eben entscheidend am Geschmacksprofil beteiligt ist. Flüssige Hefen sind Frischprodukte und müssen kühl aufbewahrt werden. Für 20 Liter Würze wird ca. 1 dl dickflüssige Hefe benötigt.

 
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Ausrüstung


1.11.2
Die Utensilien für den nächsten „Sud“ liegen bereit.

Hygiene


2.12.22.32.42.5
Zubereiten der Desinfektionslösung genau nach Anleitung auf der Packung.

Ansetzen


2.12.22.32.42.5
Im heissen Wasserbad wird der dicke Sirup, der sich in der Dose befindet, verflüssigt.

Aktivieren


4.14.24.34.3a4.44.5
Ein Glas abgekochtes Wasser auf 30 °C abkühlen lassen.


Messen


5.1
Die Stammwürze wird mit der Spindel gemessen.

Gärung einleiten


6.26.36.4
Die Bierwürze soll die richtige Temperatur haben.

Gärführung


7.17.2
Es gärt überall, vorausgesetzt die Temperatur stimmt.

Abfüllen


8.18.28.48.5
Mit Schlauch und Schwerkraft kommt das Jungbier in die Flasche.

Flaschengärung


9.1
Die magische Portion, die jeder Flasche die nötige Menge Kohlensäure verleihen wird.


Degustation


Geniessen Sie Ihr erstes, selbst gebrautes Bier. Prost!
 


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